TV Touring: Das Bierprinz-Interview

Premiere für den neuen Bierprinzen

Für den im Oktober gewählten Bierprinzen Sebastian Gocker (Mitte) war es die erste offizielle Amtshandlung im Landkreis Haßberge: der 6. Bockbieranstich im Brauhaus Unfinden.

Mit nur einem Schlag zapfte der 24-jährige Stettfelder am Samstagabend gekonnt das erste Faß an und erntete dafür kräftigen Applaus. Über den Besuch des neuen Bierbotschafters freuten sich natürlich vor allem die Kommunenbrauer (von links) Heinz Bauer, Uwe Schloßnagel, Frank Fischer und Thomas Bornkessel.

Der Bierprinz vertritt die heimische Bierkultur auf öffentlichen Veranstaltungen, wie etwa 2016  bei der Kulinea im Februar in Zeil  oder bei „Bier von hier“- anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des bayerischen Reinheitsgebotes -  am 16. April auf dem Haßfurter Markplatz.

Terminanfragen an den Bierprinzen können an die E-Mailadresse bierprinz@hassberge.de gerichtet werden.

Der Bierprinz

Sebastian Gocker hat sich gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt und ist nun für die nächsten zwei Jahre Bierprinz des Landkreises Haßberge.


Er ist passionierter Hobby-Bierbrauer und stolz auf die lange Tradition der Bierkultur im Landkreis Haßberge.

 

"Klasse statt Masse ist das Gebot. Ein Bier mit dem gewissen „Extra“ bleibt länger in Erinnerung als ein „Standardbier“. Ich selbst bin ein Freund von Craftbeer. Das Sortiment unserer heimischen Brauereien verändert sich stetig und bringt zu jeder Jahreszeit ein passendes Bier hervor. Ob es das kräftige Bockbier mit einer intensiven malzigen Note ist, oder ein „Brotzeitbier“ für unsere deftig, fränkischen Leckereien – in unserer Region findet sich für jeden Geschmackstyp etwas, das sich nicht verstecken braucht. Das Bier sollte nicht als Belustigungsgetränk, sondern als Genussmittel in den Vordergrund gestellt werden."

 

Dem Bierprinzen liegt vor allem der erhalt der Brauhäuser aus den kleineren Orten am Herzen. "Der Wettbewerb mit den Großbrauereien verdränkt die Kleinen, was nach und nach zum Aussterben der Biervielfalt führt. Den Menschen sollte wieder bewusst gemacht werden, was damit verloren geht. Daher möchte ich die Leute aufwecken. Sie sollen verstärkt regionales Bier trinken."

Sebastian Gocker

Stettfeld/Knetzgau

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